21.11.2010

Tuning-Projekt Stabilisatoren am Losi XXL

Diesmal werden Stabilisatoren an meinem Losi XXL Truck montiert

Losi bietet, mit der Teile-Nummer LOSB2221 ein komplettes Set Stabilisatoren an

Alle notwendigen Kleinteile sind dabei, und das Wichtigste,

 

Was bewirken Stabilisatoren

Stabilisatoren (Abk.: Stabis)  haben die Aufgabe, beim Einfedern des einen Rades das gegenüberliegende Rad an der selben Achse mit einfedern zu lassen.

Dadurch reduziert sich die Seitenneigung, bzw. Rollneigung des Fahrzeuges, das kurveninnere Rad bekommt mehr Grip.

Seitenführungs-, Brems- und Beschleunigungskräfte werden besser übertragen und verbessern somit das Kurvenverhalten.

 Es gibt unterschiedliche Materialstärken der Stabi-Drähte, um den Grad des oben erwähnten Effektes wählen zu können, sprich das Setup beeinflussen

Härterer Stabi = Rollneigung niedriger, aber reduzierter Grip, Fahrzeug fahrstabiler, weicherer Stabi = höhere Rollneigung, aber erhöhter Grip.

Im Stabi Set von Losi befinden sich zwei unterschiedliche Drahtstärken

Ich habe mich für folgende Konfiguration entschieden

Vorderachse = Weich, 2,5 mm Drahtstärke,          Hinterachse = Hart, 3 mm Drahtstärke

 

Nun zur Montage

Derm Stabi-Set von Losi liegt eine Einbauanleitung in Form einer Abbildung bei

Mehr braucht man auch nicht, um den Einbau zu bewerkstelligen

 

2 x 2 Stahldrähte sowie alle benötigten Kleinteile sind dabei

 

zwei der vier mitgelieferten Stabidrähte haben 3 mm Stärke . . .

 

. . . .und die anderen zwei weisen eine Stärke von 2,5 mm auf

 

Die benötigten Kleinteile für die Aufnahme der Stabis an den jeweiligen Querlenkern

 

Auf dem Foto zu sehen: alle Aufnahmen wurden zusammen gebaut

 

 

Die Madenschraube, zur Fixierung des Stabe, wird vormontiert,

Später, bei der Endmontage, kommt natürlich noch ein Tropfen Schraubensicherungslack auf das Gewinde

 

 

 

Hier ist die vordere Achse, mit der Dämpferbrücke, zu sehen

 

Auf der unteren Seite der Dämpferbrücke, gut zu sehen, die bereits von Werk aus vorhandene Aufnahme für den Stabi

 

Und hier, ab oberen Querlenker, die Aufnahme für die untere Halterung des Stabis

 

Die Montage des Stabis ist sehr unkompliziert und mit minimalem Aufwand verbunden

 

Die Dämpferbrücke ist mit insgesamt vier Schrauben befestigt, wobei nur zwei Schrauben komplett heraus gedreht werden müssen

 

die restlichen zwei Schrauben müssen nur wenige Millimeter gelöst werden, gerade soviel, das man den Stabi

dazwischen durch schieben kann, bis hin zur Aussparung an der Dämpferbrücke

 

Jetzt nur noch die Dämpferbrücke etwas angehoben, nun kann man den Stabi herein schieben

 

Gleich ist der Stabi an seinem Platz

 

Einfacher geht es wirklich nicht, nun die Schrauben wieder an seinen Platz und fest gedreht

 

Bei der Konstruktion der Stabi Aufnahme, des Losi XXL, fällt positiv auf, das diese nicht ganz vorne an der Front montiert ist,

wie es z.B. bei den Buggys und Truggies der Fall ist, sondern hinter der Dämpferbrücke

Bei Frontalzusammenstößen kann der Stabi also keinen Schaden nehmen

 

 

So, an der Vorderachse sitzt der Stabi-Draht schon mal,

jetzt müssen noch die dazugehörigen Verbindungen zu den Querlenkern hergestellt werden

 

 

Die Halterung wird schon mal lose auf den Draht gesteckt

 

Zuerst aber wird die mitgelieferte Inbusschraube durch den unteren Kugelkopf gesteckt und am Querlenker angeschraubt

 

Nun wird der Draht im oberen Kugelkopf fixiert, dazu wird an der Madenschraube ein Tropfen

Schraubensicherungslack aufgebracht, um einen sicheren Halt zu gewährleisten

 

 

Der Draht wird in der Aufnahme fixiert, überschüssiger Sicherungslack wird abgewischt

derselbe Vorgang an der gegenüberliegenden Seite, dann ist die Vorderachse fertig ausgerüstet

 

Hier das fertige Ergebnis, alles passt einwandfrei zusammen, und es ist keine Nacharbeit notwendig

 

Wie bereits erwähnt, wurde an der Vorderachse der etwas dünnere, 2,5 mm starke Draht verwendet

 

Nun nehmen wir uns die hintere Achse vor

Hier ist ein bisschen mehr Aufwand erforderlich, da der Treibstofftank im Weg ist

Dieser muss erst abmontiert werden, um an die inneren beiden Schrauben der Dämpferbrücke heran zu kommen

 

Aber das ist schnell erledigt, da nur drei Schrauben gelöst werden müssen

 

 

Nun sind die selben Arbeitsschritte, wie an der vorderen Achse, nötig, zwei Schrauben komplett entfernen, die restlichen beiden

Schrauben ein paar Millimeter nur heraus gedreht, alles kein Hexenwerk

 

Der Stabi sitzt an seiner vorbestimmten Stelle, und die Dämpferbrücke kann wieder befestigt werden

 

Auch an der hinteren Achse kann dem Stabi bei einem Crash kaum etwas passieren

 

Nun den Treibstofftank wieder montieren, und wir sind mit der Montage der Stabis fast fertig

 

An der hinteren Achse wurde der 3 mm starke Draht verwendet

 

Nur noch die Verbindungsteile von Stabi zu oberer Querlenker montiert

 

Geschafft, die ganze Montage dauerte nicht mal 15 Minuten, Die Fotos schießen und den Text dazu schreiben, schon länger ;-)

 

Sicht von oben, auf die Dämpferbrücke, Diff und Stabi

 

Nun steht noch der Fahrtest an, leider spielt das Wetter momentan nicht mit

Aber ich bin schon sehr gespannt, in wieweit sich das Fahrverhalten durch die montierten

Stabilisatoren ändern wird, sicher, nur im Gelände fahren, bringen diese wohl kaum Vorteile

Aber auf einer Rennstrecke wird es sicher, gerade in den Kurven, einiges bringen

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